Der Wert einer Mutter für die Gehirnentwicklung ihres Babys

Der Wert einer Mutter für die Gehirnentwicklung ihres Babys

Wie wichtig ist die Anwesenheit und Aufmerksamkeit einer Mutter für eine gesunde soziale Entwicklung ihres kleinen Kindes? Diese Frage stellt sich auch in Anbetracht steigender Zahlen von Ganztagesplätzen bei Kindern unter 3 Jahren!

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Der Wert einer Mutter für die Gehirnentwicklung
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Haben Verhütungsmittel eine abtreibende Wirkung?

Haben Verhütungsmittel eine abtreibende Wirkung?

Von: Rahel Hedrich

Häufig kommt im Rahmen der Ehe die Frage der Familienplanung und damit die der Verhütung auf – eine theologische Einordnung findet sich im Artikel von Prof. Grisanti. Hier möchte ich mich auf die medizinischen Aspekte konzentrieren. Was nur Wenige wissen, ist, dass es Verhütungsmittel gibt, die abtreibend wirken können. Das bedeutet, dass die Einnistung einer befruchteten und damit lebensfähigen Eizelle in die Gebärmutter verhindert und somit bereits entstandenes Leben getötet wird. Dem steht entgegen, dass jedes Leben, auch das ungeborene, vollumfänglich Leben ist und damit umfassend geschützt gehört. Jedes Leben kommt von Gott.
Wenn jedoch bestimmte Verhütungsmittel entstandenes Leben abtreiben, lässt eine gesunde Ethik keinerlei Verwendung derselben zu.

Dieser Artikel soll eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der  Verhütungsmethoden und ihrer Wirkungsweisen geben. Dabei soll ein besonderer Schwerpunkt auf die Frage gelegt werden, welche von ihnen eine abtreibende Wirkung haben.


Durchkommen ohne Impfung möglich?

Durchkommen ohne Impfung möglich?

Fakten und Hilfen zur Situation der betroffenen Berufsgruppen

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Durchkommen ohne Impfung möglich? Fakten und Hilfen zur Situation der betroffenen Berufsgruppen. Jonas Koberschinski
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Novavax - eine Alternative?

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Novavax - eine Alternative? Jonas Koberschinski
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Wie ist der aktuell zugelassen Impfstoff Novavax einzuordnen? Ist er die ersehnte Lösung? Endlich ein sicherer und wirksamer Impfstoff gegen das Coronavirus?

Wirkmechanismus

Novavax enthält nicht die Bauanleitung zum Spike-Protein wie es die Genbasierten Impfstoffe tun, sondern das Spike-Protein selbst wird verimpft. Damit die Spike-Proteine eine Immunreaktion auslösen, werden diese gemeinsam mit einem Verstärker, einem sogenanntem Adjuvanz, verabreicht. Hierfür kommt das sogenannte Matrix-M zum Einsatz, ein völlig neues und unerprobtes Adjuvanz. Der menschliche Körper antwortet auf die Verabreichung der Spike-Proteine mit der Bildung von Antikörpern. Problematisch hieran ist, dass es eben das Spike-Protein des SARS-CoV-2 Virus ist, welches für seine Toxizität in Verbindung mit verschiedenen Organen (z.B. Herz, Niere, Ovarien) verantwortlich gemacht wird. Zudem kommen – wie auch schon bei den genbasierten Impfstoffen – Lipid Nanopartikel als Verpackung der Spike-Proteine zum Einsatz, die sich u.a. in Eierstöcken und Knochenmark anreichern können.

Zulassungsstudie

Während der Novavax-Zulassungsstudie mit ca. 25.000 Teilnehmern erkrankten lediglich 77 Teilnehmer an Corona (i.e. positiver PCR-Test plus ein oder mehrere Grippe-Symptome). Davon entfallen 14 Teilnehmer mit ausschließlich milden Verläufen auf die Impf-Gruppe und 63 auf die Placebo-Gruppe (davon 49 mit milden, 10 moderaten und 4 schweren Verläufen). Die Gesamtzahl der Sterbefälle sind gleichmäßig auf die Impf- und Placebogruppe verteilt.

Die Zulassungsstudie schließt einen größeren Anteil der Risikogruppe (Ältere und Vorerkrankte) ein, wodurch eine größere Aussagekraft als bei den genbasierten Impfstoffen getätigt werden kann.

Impfwirkung

  • Es gibt keine Todesfälle durch Corona, weder in der Impf- noch in der Placebogruppe. Es kann also keiner Aussage darüber getätigt werden, ob durch die Impfung Coronatote verhindert werden.
  • 0,3 % (absolut 77) aller Studienteilnehmer erkrankten an Corona – auf dieser Zahl werden alle weiteren Schlussfolgerungen bezüglich der Wirksamkeit abgeleitet. Eine sehr dürftige kleine Zahl!
  • Ausgehend von dieser kleinen Datenlage wurde das Risiko für diejenigen, die sich haben impfen lassen, relativ um ca. 90 % reduziert (Relative Risikoreduktion, RRR)
  • Die Geimpften senken ihr individuelles Risiko, an Corona zu erkranken, um 0,7 %. (Absolute Risikoreduktion, ARR).
  • Mit anderen Worten: um eine Coronainfektion zu verhindern, müssen 144 Personen geimpft werden (Number needed to vaccinate, NNV) – dabei weiß der Geimpfte natürlich nicht, ob er zu den 143 Personen gehört, die von der Impfung nicht profitieren, oder zu der einen, die durch die Impfung keine Coronainfektion erleidet.
  • Betrachtet man ausschließlich die schweren Coronainfektionen, sieht die Datenlage noch dünner aus, da es lediglich zu vier schweren Verläufen in der Placebogruppe kam. Hier ist eine sinnvolle statistisch relevante Aussage im Grunde nicht möglich. Wollte man diesen Wert in die Number needet to vaccinate übersetzen, kommt auf 2036 Personen, die geimpft werden müssen, eine Person, die durch die Impfung vor einem schweren Verlauf geschützt wird.

Impfnebenwirkung

Die Impfwirkung muss in Relation zu möglichen Impfnebenwirkungen gesetzt werden. Neben den häufigen lokalen akuten Impfnebenwirkungen wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Rötung und Schwellung und systemischen wie Kopfschmerz, Muskelschmerz, Müdigkeit und Unwohlsein, ist der Blick auf schwere Nebenwirkungen besonders relevant.

  • Grad 3 Impfnebenwirkungen (die oben genannten Symptome sind so stark, dass sie den Alltag behindern oder einschränken) ist bei 12 % der Geimpften beschrieben.
  • Grad 4 Impfnebenwirkungen (die oben genannten Symptome sind so stark, dass der Patient  in einem Krankenhaus oder einer Notaufnahme behandelt werden muss) werden bei 0,1 % der Geimpften beschrieben.

Insgesamt ist festzuhalten, dass es unter Novovax zu deutlich weniger Impfnebenwirkungen kam als bei den derzeit verwendeten genbasierten Impfstoffen!

Fazit:

Die Vorteile von Novavax im Vergleich zu den genbasierten Impfstoffen bestehen darin, dass

  • keinerlei Genmaterial verwendet wird,
  • für zwei bis drei Monate ein hoher Schutz vor leichten, ein wahrscheinlicher Schutz vor mittelschweren und möglicherweise ein Schutz vor schweren Verläufen besteht,
  • das Nebenwirkungsprofil sich deutlich besser darstellt.

Die Nachteile bestehen darin, dass

  • im Vergleich zu altbewährten Impfstoffen die Impfnebenwirkungen häufig sind,
  • das angereicherte Spike-Protein potentielle toxische Wirkungen an verschiedenen Organen entfalten kann,
  • die Aussagekraft nur für einen Zeitraum von drei Monaten getätigt werden kann (es liegen also keine Langzeiterfahrungen vor),
  • durch die Verkürzung der Zulassung potentielle schwere Nebenwirkungen nicht erfasst werden,
  • keine Aussage darüber getroffen werden kann, ob die Impfung vor Übertragung schützt, da diese Frage nicht untersucht wurde.

 

Ist Novavax bedenkenlos zu empfehlen? Nein, denn im Vergleich zu uns bekannten Impfstoffen sind die eventuellen Nebenwirkungen deutlich höher!

Ist es eine potentielle Notfalllösung? Es ist auf jeden Fall eine bessere Alternative, wenn man Novavax mit den desaströsen Nebenwirkungsprofil der mRNA- und Vektor-Impfstoffe vergleicht. Im Ringen um unser Land und unserer Verantwortung als Christen, unserer Stadt Bestes zu suchen (vgl. Jer 29,7), sind wir aktuell vor eine Herausforderung gestellt, die die medizinische Beurteilung weit übersteigt. Wir sind mit einem Staat konfrontiert, der die Grundrechte und das Recht auf körperliche Unversehrtheit immer weiter einschränkt und dabei auch vor unseren Kindern nicht Halt macht. Deshalb ist es letztlich weniger eine medizinische, sondern in weitaus höherem Maß eine politische Entscheidung!

Eine ausführliche Analyse zu Novavax mit Quellenangaben finden Sie hier:

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Novavax - eine Alternative? Ausführliche Analyse
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Muss ich mich als Christ aus Nächstenliebe impfen lassen?

Muss ich mich als Christ aus Nächstenliebe impfen lassen?

Erstveröffentlichung in Aufbruch, Nr. 1 Aufbruch 1/2021, S. 11-13.

Veröffentlichung bei CDK mit freundlicher Genehmigung durch den Autor

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Der gesellschaftliche Druck, sich impfen zu lassen, wird in den kommenden Monaten erheblich zunehmen. Wir sollen uns nicht nur zum Selbstschutz impfen lassen, sondern auch aus Solidarität gegenüber unseren Mitmenschen. Dem Appell an unsere Solidarität mit den Mitbürgern entspricht in kirchlichen Kreisen der Verweis auf die Nächstenliebe. So antwortete Bischöfin Kirsten Fehrs gegenüber dem Hamburger Abendblatt auf die Frage, ob sie sich impfen lassen werde: „Ja, auf jeden Fall. Es ist ein Aspekt der Nächstenliebe.“ Ließen wir uns impfen, könnten wir dadurch den Tod von Tausenden und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindern: „Mit einer Impfung verhinderst du das und schützt außerdem dich selbst.“[1]

Wer ist der Nächste?

Die Heilige Schrift fordert uns auf: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Mt 19,19). Doch wer ist der Nächste? Jesus beantwortet diese Frage mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Der Nächste ist der, den Gott uns als Notleidenden vor die Füße legt. Ihm habe ich mich zuzuwenden, seine Wunden habe ich zu verbinden, seine Not lindern und seine Last zu tragen. Der Sinn des Gebotes zielt nicht auf meine Verantwortung für ein letztlich nicht fassbares Kollektiv - die Gesellschaft oder sogar die Weltgemeinschaft -, sondern meint den konkreten Menschen in seiner Bedürftigkeit, dem ich mich persönlich und mit meinen Mitteln helfend zuwenden soll.

Den Nächsten nicht schädigen

Die Nächstenliebe bringt es auch mit sich, dass sie dem Nächsten keinen Schaden zufügen will. Luther hat sich in seiner Auslegung des Gebots ‚Du sollst nicht töten‘ darauf beschränkt zu sagen, „dass wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und fördern in allen Leibesnöten“ (Kleiner Katechismus). Wenn ich weiß, dass ich eine infektiöse Krankheit habe, soll ich selbstverständlich darauf achten, meinen Nächsten nicht anzustecken. Ich halte mich für die Dauer der Krankheit fern von ihm und halte die üblichen Hygienemaßnahmen ein. In diesem Sinne fordert die Nächstenliebe Rücksichtnahme auf das Leben und die Gesundheit meines Nächsten. Solange ich jedoch gesund bin und keine Krankheitssymptome aufweise, darf ich mich meinem Nächsten frei zuwenden – auch ohne Impfung.

Es liegt ein falsches Menschen- und Weltbild vor, wenn auch alle Gesunden zu potenziellen Gefährdern erklärt und im Dauerlockdown isoliert werden und erst dann am normalen Leben wieder teilnehmen dürfen, wenn sie sich haben impfen lassen. Wir leben in einer gefallenen Welt, in der es schon immer schnell mutierende Viren, Krankheit und Tod gab und auch weiterhin geben wird. Es ist menschliche Hybris, wenn wir meinen, wir könnten diese Tatsache durch das schnelle und andauernde Durchimpfen der Weltbevölkerung verhindern. Auch in Zukunft muss ich darauf vertrauen, dass Gott mein und das Leben meines Nächsten vor Schaden, gefährlichen Viren, Krankheit und Tod schützt – Gott trägt dafür die Letztverantwortung, nicht ich. Und wir müssen wieder lernen zuzulassen, dass dieser Nächste eines Tages sterben wird, und zwar nicht an Corona oder irgendeiner anderen Krankheit, sondern am Willen Gottes, denn er ist der Herr über Leben und Tod:

„Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?“

Mt 6,27

Auch Geimpfte können ansteckend sein

Auch nach einer Impfung mit einem der drei bisher in Deutschland zugelassenen genbasierten Corona-Impfstoffe ist die Ansteckungsgefahr nicht gebannt. Denn gerade bei Atemwegserkrankungen ist es schwer, eine sog. „sterile Immunität“ - die besagt, dass die Impfung nicht nur mich („klinische Immunität“), sondern auch meinen Nächsten vor Ansteckung schützt - durch Impfungen zu erreichen. Das liegt daran, dass die Antikörper im Blut gebildet werden, das Virus aber über die Atemwege bzw. die Schleimhäute weitergegeben werden kann, noch bevor es überhaupt mit der Antikörperabwehr des Geimpften in Kontakt kommen konnte. Selbst der Gründer von BioNTech Uğur Şahin räumte im Dezember 2020 gegenüber dem Stern ein, dass es ungeklärt sei, ob durch den bereits zugelassenen Impfstoff des Unternehmens „nur die Krankheit oder auch eine Infektion verhindert wird.“

Eine Analyse aus Israel, wo die Impfquote der Bevölkerung derzeit weltweit am höchsten ist, legt nahe, dass dort bei 96 % der Geimpften eine „sterile Immunität“ mit dem Pfizer/BioNTech-mRNA-Impfstoff erzielt werden konnte. Diese Daten müssen allerdings bis zu ihrer Bestätigung durch unabhängige Studien und bis zu ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichung als vorläufig betrachtet werden. Einen vollumfänglichen Schutz für meinen Nächsten bietet eine Impfung bei derzeitigem Kenntnisstand jedenfalls nicht. Hinzu kommt, dass noch völlig ungeklärt ist, wie lange die Wirkung der Impfung anhält und inwiefern sie vor den sich vermehrenden Virusmutationen schützt. Angesichts einer solch unübersichtlichen Gesamtlage sollte man mit dem Appell an die Nächstenliebe doch sehr zurückhaltend sein.

Ein Impfstoff muss sicher sein

Das Gebot zur Nächstenliebe beinhaltet einen Nachsatz. Ich soll meinen Nächsten lieben wie mich selbst. Der Nachsatz gilt als das „Mindestmaß der Nächstenliebe“ (Helmut Burkhardt). Demnach sollte ich zunächst prüfen, welche negativen Folgen eine Impfung für mich persönlich und dann im nächsten Schritt ggf. für meinen Nächsten haben kann – das bin ich mir selbst und meinem Nächsten schuldig. Dabei ist zu bedenken, dass in der Regel gesunde Menschen geimpft werden, weswegen die Sicherheitsstandards für den Impfstoff außerordentlich hoch sein sollten. Aus diesem Grunde galten in der Impfstoffentwicklung bisher strenge Regularien und Prüfzeiträume. Die Entwicklung eines sicheren Impfstoffes dauerte normalerweise im Durchschnitt 10-12 Jahre.[2]

Die sogenannte Teleskopierung, also das Zusammenschieben und Verkürzen der Prüfzeiträume auf wenige Monate, ist nur bedingt möglich und birgt aus Sicht von Fachleuten große Risiken. So schrieb der Genetiker und Virologe William A. Haseltine, Mitbegründer des Human Genome Project, im Juni 2020: „Die Teleskopierung von Testabfolgen und Genehmigungen setzt uns alle einem unnötigen Risiko im Zusammenhang mit der Impfung aus. … Schon eine ernste Nebenwirkung pro 1000 Impfungen bedeutet bei 100 Millionen Menschen für 100.000 von ihnen einen Schaden, obwohl sie zuvor gesund waren. … Solche Bedenken sind berechtigt.“[3]

Auch der Mediziner und Molekularbiologe Prof. Dr. med. Paul Cullen schreibt: „Jede Verkürzung der … Testphasen ist mit einem höheren Risiko für Nebenwirkungen und mit einer schlechteren Beurteilung der Wirksamkeit verbunden. Dies ist mit keinem noch so ausgefeilten Testverfahren zu umgehen, sondern eine biologische Tatsache, denn Impfnebenwirkungen sind oft tückisch und kaum vorhersehbar, so wird in letzter Zeit etwa die Möglichkeit erörtert, dass einige Sars-Cov-2-Impfstoffe nicht gegen Covid 19 schützen, sondern die Krankheit sogar mittels antikörperabhängiger Verstärkung (engl. antibody-dependent enhancement) verschlechtern könnten.“[4] Im politischen und medialen Diskurs werden die Sicherheitsbedenken von Fachleuten völlig unzureichend thematisiert oder vielleicht auch bewusst ignoriert. Anscheinend besteht ein hohes politisches und wirtschaftliches Interesse daran, die langfristige Prüfung des Impfstoffes zu umgehen. Prof. Cullen warnt: „Man muss sicher sein, dass der Nutzen die Risiken mit großer Sicherheit und mit großem Abstand überwiegt. Ist dies nicht der Fall, stellt die Impfung eine Körperverletzung dar.“[5]

Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Sterblichkeitsrate von Covid-19 laut einer von der WHO am 14.10.2020 veröffentlichten Studie von Prof. John Ioannidis bei 0,27 Prozent[6] und damit im Bereich einer mittelschweren Grippe liegt und der Altersmedian der an Covid-19 (d.h. mit positivem PCR-Testergebnis) Verstorbenen bei 83 Jahren liegt - ein Wert, welcher der durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland entspricht -, ist die sog. Corona-Pandemie in keiner Weise vergleichbar mit anderen ansteckenden, hochgefährlichen Krankheiten wie z. B. den Pocken. Auf diesem Hintergrund gibt es keinen Grund dafür, auf die sonst üblichen Sicherheitsstandards zu verzichten und möglicherweise schwere Impfschäden in großer Zahl hinzunehmen.

Auf dem Hintergrund der ungenügenden Impfstoffsicherheit muss jede Form von Impfpflicht, ob sie nun gesetzlich verankert oder auf indirektem Wege durch Zugangsbeschränkungen zum öffentlichen Leben (z. B. durch eine Greencard oder einen digitalen Impfnachweis) durchgesetzt werden soll, als schwerer Angriff auf die im Grundgesetz verbürgten Freiheitsrechte verstanden und scharf zurückgewiesen werden.

Es gibt gute Alternativen

Seit 12 Monaten sind wir einer andauernden Propaganda ausgesetzt. Es wird immer offensichtlicher, dass Politiker und Medien die Menschen in Angst und Panik versetzen, um Mundschutzpflicht, soziale Distanzierung, Lockdowns und Impfungen als alternativlose Antwort auf die sog. Corona-Pandemie durchzusetzen. Es verwundert, mit welcher Gutgläubigkeit auch viele Christen diesem Kurs vorbehaltlos zustimmen und die einschneidenden Eingriffe in ihre Grundrechte kaum hinterfragen. Dabei lehrt uns Jesus doch, dass wir eine gehörige Portion gesundes Misstrauen gegenüber den Staatenlenkern haben sollten:

„Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun“

Mt 20,25

Ein Wort, das nicht nur Kaisern und Königen, sondern auch Kanzlern, Präsidenten und Ministern gilt.

Es ist an der Zeit, dass die einleuchtenden Alternativen, wie sie zum Beispiel in der von Epidemiologen der Harvard University, Stanford University und Oxford University verfassten und am 4. Oktober 2020 veröffentlichten Great Barrington Erklärung[7] dargelegt wurden, in Politik und Medien breit diskutiert werden und zur Anwendung kommen. Hier ein Auszug:

„Glücklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse über das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza.

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.

Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection).“

Gott überwindet Krankheit und Tod

Medizinischer Fortschritt ist wichtig und gut und die Bekämpfung von Krankheiten ein urchristliches Anliegen, aber nicht um jeden Preis. Der allmächtige Gott hat es sich vorbehalten, Krankheit und Tod in einer neuen Schöpfung zu überwinden: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wir nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offb 21,4). Wir dürfen nicht der Versuchung erliegen, diesen Zustand aus eigenen Kräften und mit menschlichen Mitteln herbeizuführen, denn jeder Versuch, den Himmel auf Erden zu schaffen, endete bisher mit der Aufrichtung der Hölle auf Erden. Solange wir noch auf dieser Erde leben, bedeutet Nächstenliebe vor allem eines: dass wir unserem Nächsten in seiner „Krankheit zum Tode“ Jesus Christus nahe bringen, der von sich gesagt hat:

„Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“

Offb 1,17-18

Quelle: Aufbruch – Informationen des Gemeindehilfsbundes (Januar 2021)

Gemeindehilfsbund
Mühlenstr. 42
29664 Walsrode

Tel.: 05161/911330

www.gemeindehilfsbund.de

info@gemeindehilfsbund.de

Hinweis: Zur weiterführenden Lektüre empfehle ich das Buch des österreichischen Biologen Clemens G. Arvay: „Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko - Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger, Quadriga-Verlag, Köln 2021, 10,00 Euro, ISBN: 978-3-404074990


[1] Hamburger Abendblatt, 24.12.2020

[2] Clemens G. Arvay, Corona Impfstoffe – Rettung oder Risiko? Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger, Quadriga-Verlag, Köln 2021, S. 32

[3] Ebenda, S. 39

[4] Paul Cullen, Ist die Massenimpfung gegen Sars-Cov-2 wirklich eine gute Idee? (https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/massenimpfung-gegen-sars-cov-2/)

[5] Ebenda.

[6] https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

[7] https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

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Muss ich mich als Christ aus Nächstenliebe impfen lassen?
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Fetale Zelllinien in der Pharmaindustrie

Herstellung, Verwendung und ethische Bewertung

Autor: Dr. med. Matthias Klaus

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Fetale Zelllinien in der Pharmaindustrie
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Kinder gegen Corona impfen?

Muss ich mein Kind gegen Corona impfen lassen?

Der mRNA-Impfstoff von BioNTech wurde seit Mai 2021 nun auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Damit wächst der politische Druck auf die Eltern, ihre Kinder (auch) impfen zu lassen. Die oberste Kommission für Impfungen, die STIKO, die sich sonst nicht durch Zurückhaltung in Impfempfehlungen übt, sprach sich jedoch bis zum 15. August gegen eine allgemeine Empfehlung zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen aus! Nun fiel auch die letzte Bastion – jedoch nicht aufgrund der erdrückenden medizinischen Daten, sondern „um der Politik entgegenzukommen“. Konzentrieren wir uns auf die medizinischen Fakten:

Wirksamkeit der Impfung

Infobox: COVID-19 unter Kindern

Hospitalisierungsrate: <0,01%

Letalität: <0,00002%

Akute Impfnebenwirkung: je jünger, desto ausgeprägter

Können Geimpfte Kinder das Virus weitergeben? JA

Können Angaben zu Langzeitnebenwirkungen gemacht werden? NEIN

In der Zulassungsstudie zur Corona-Impfung der 12- bis 17-Jährigen erkrankten von 2260 gerade mal 16 Personen an COVID-19 (positiver PCR-Test + Grippesymptome). Diese 16 Personen gehörten zur Placebo-Gruppe. Schwere Verläufe traten dabei keine auf. Hieraus wird eine 100%-ige Impfwirkung abgeleitet, da ja keine der erfassten Erkrankungen in der Gruppe derer auftraten, die einen echten Impfstoff erhielten! Dabei ist zum einen anzumerken, dass keine Aussage über die Verhinderung etwaiger schwerer Verläufe gemacht werden kann. Zum anderen ist die Datenlage mit lediglich 16 Infizierten auf 2260 Kinder, die innerhalb der Zulassungsstudie geimpft wurden, vorsichtig formuliert als sehr dünn zu bezeichnen. Zur eigentlichen Beurteilung der Wirksamkeit ist die Angabe der absoluten Risikoreduktion (ARR) nötig, die sonst in solchen Studien mit angegeben wird. Warum wird diese hier nicht erwähnt? Dadurch beantwortet die Studie nicht die Frage nach der Wirksamkeit der Impfung. Zu diesem Zweck wurde sie jedoch ursprünglich durchgeführt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nebenwirkungen der Impfung

Noch häufiger als bei der Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen traten bei

den 12- bis 15-Jährigen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Fieber auf. Zu seltenen Nebenwirkungen können aufgrund der geringen Teilnehmergröße keine Angaben gemacht werden.

Gefahr der SARS-CoV-2-Infektion für Kinder

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die wegen einer COVID-Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen, liegt bei weniger als 0,01 %. Die Sterblichkeitsrate liegt bei weniger als 0,00002% (in absoluten Zahlen 4 von 14 Millionen erkrankten Kindern). Zum Vergleich starben in der Saison 2018/19 allein in Deutschland 9 Kinder durch die Grippe. Dies war jedoch kein Grund, um Druck für eine Impfung aufzubauen.

Interessant ist, dass alle aktuellen Daten - im Gegensatz zu den politischen Fehlinformationen - zeigen, dass die Kinder keine Infektionsherde darstellen, durch die eine Verbreitung des Corona-Virus signifikant erhöht wird. Schulen sind nicht die Treiber des Infektionsgeschehens, sondern hängen den Infektionsketten nach - mit anderen Worten: Erwachsene stecken Kinder an - nicht andersherum!

Gefahr der Corona-Impfung für Kinder

Je jünger die Person ist, desto stärker treten akute Nebenwirkungen bei der Corona-Impfung auf! Mittel- bis langfristige Nebenwirkungen können aufgrund der kurzen Beobachtungszeit weder angegeben noch abgeschätzt werden. Zugleich leiden gerade Kinder und Jugendliche am meisten unter potentiellen Langzeitnebenwirkungen, da sie noch die längste Lebenszeit vor sich haben.

Fazit:

Die Kosten-Nutzen-Analyse spricht klar gegen eine Corona-Impfung an Kindern: Die Gefahr durch die Impfung selbst überwiegt bei weitem gegenüber der Gefahr durch eine mögliche COVID-Infektion!

Quellen:

STIKO https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/23_21.pdf?__blob=publicationFile

Arzneimittelbrief https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2021&S=45


Kinder stark machen

Damit stellt sich für viele Eltern eine die Frage: Wie bereite ich mein Kind auf den mentalen Druck in der Schule vor?

Zunächst ist es wichtig, unseren Kindern nicht ein Feindbild zu kommunizieren - auf der einen Seite die "bösen Impfbefürworter" und auf der anderen Seite die "guten Impfkritiker". Vielmehr ist es ein Abwägen von Argumenten. Und in diesem Fall überwiegen die Argumente gegen eine Impfung. Jedoch gibt es eben auch Eltern, die mehr Argumente für eine Impfung sehen, dies gilt es zu respektieren.

Unsere Kinder müssen - genau wie wir selbst - lernen, Positionen zu vertreten, die nicht von der Mehrheit mitgetragen werden. Wir können ihnen dabei enorm helfen, indem wir nicht Angst vor den Anderen schüren, sondern selbst ein Vorbild sind: in unserem Mut, unserer Gelassenheit und unserem Vertrauen auf Gott. Wenn wir auf beängstigende Szenarien nicht mit blanker Furcht, sondern mit Gebet reagieren und auf den Gott verweisen, der die Geschichte lenkt, geben wir ihnen ein Vorbild, wie auch sie mit Einschüchterung und Angst umgehen können. Wir müssen sie stark und unabhängig machen, indem wir ihnen sagen: "Es ist eine gut begründete medizinische Entscheidung, sich in diesem Fall gegen eine Impfung zu stellen. Wir lassen uns von den vielen anderen Meinungen nicht einschüchtern!"

Dies bedeutet keinesfalls, bei den Entwicklungen einfach nur tatenlos zuzusehen! Wo die Möglichkeit besteht, müssen wir uns klar positionieren – und beispielweise auch auf das Unrecht aufmerksam machen, dass für die aktuell zugelassenen Impfstoffe fetale Zelllinien von Embryonen in unterschiedlichem Umfang verwendet werden.

Wir können die Notsituation als Chance begreifen - eine Chance, unsere Kinder in ihrer Eigenständigkeit zu stärken und ihnen beizubringen, wie sie sich gegen den Mainstream positionieren - was insbesondere bei geistlichen Fragen enorm wichtig ist und auch in der Zukunft noch wichtiger werden wird.

Am Ende wird sich wahrscheinlich in unseren Kindern spiegeln, wie wir als Eltern mit der Krise umgehen. Fürchten wir uns vor den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen so sehr, dass wir Gottes Allmacht und Souveränität darüber aus dem Blick verlieren? Jesus fordert uns auf, die Machtverhältnisse deutlich zu sehen, indem er sagt:

"Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!"

Mt 10,28

Darauf müssen wir schauen und dies auch in unserem Verhalten so kommunizieren. Dann können unsere Kinder aus dieser Situation gestärkt hervorgehen und Gottvertrauen in der Praxis erlernen!

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Dr. med. Matthias Klaus

Vorstandsvorsitzender von CDK e.V.

Christen im Dienst an Kranken

Info@CDKev.de

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Muss mein Kind gegen Corona geimpft werden?
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Impfen - ein Gebot der Nächstenliebe?

Impfen - ein Gebot der Nächstenliebe?

Dr. med. Matthias Klaus, Stand August 2021

Impfen – ein Gebot der Nächstenliebe?

Eine Impfung soll eine potentiell schwere Erkrankung verhindern. Sie muss dabei jedoch sehr hohen Standards entsprechen, da sie an (zumeist) Gesunde verabreicht wird. Kurz gesagt: Die Gefahr durch eine COVID-Erkrankung muss deutlich größer sein, als die Gefahr der Nebenwirkungen bei einer Covid-Impfung. Sonst ist eine Impfung medizinisch nicht verhältnismäßig.

Bei den aktuellen Impfstoffen gegen das Corona-Virus gibt es eine herausragende Besonderheit: die kurze Entwicklungszeit! Die pharma-unabhängige Zeitung "Der Arzneimittelbrief", der von Ärzten seit Jahrzehnten angesehen und für seine Wissenschaftlichkeit bekannt ist, führt hierzu folgendermaßen aus:

„Der renommierte Genetiker und Virologe William Haseltine äußerte sich in einem Aufsatz im Scientific American zu den gegenwärtigen Strategien: „Die Tele-skopierung von Testabfolgen und Genehmigungen setzt uns alle einem unnötigen Risiko im Zusammenhang mit der Impfung aus. (…) Schon eine ernste Neben-wirkung pro 1.000 Impfungen bedeutet bei 100 Mio. Menschen für 100.000 einen Schaden, obwohl sie zuvor gesund waren“. Die potenziellen Impfnebenwirkungen müssen gegen den Nutzen (Wirksamkeit und sterile Immunität) eines Impfstoffs – insbesondere hinsichtlich harter Endpunkte wie Tod oder bleibende Behinderungen – abgewogen werden. Wenn man von einer Letalität bei COVID-19 von im Median ca. 0,05% bei < 70-Jährigen weltweit ausgeht, wird es sehr schwer, in dieser Gruppe überhaupt einen Nutzen eines Impfstoffs nachzuweisen. Daher müssten die Impfstoffe eigentlich vorwiegend in der Gruppe der > 70-Jährigen getestet werden, was aber zurzeit nicht geschieht. Es ist auch zu befürchten, dass Impfstoffe für Ältere gar nicht zugelassen werden, weil sie bei ihnen nicht geprüft wurden. Ein weiterer wichtiger Nutzen wäre die Unterbrechung der Infektionskette, also die Erzeugung einer sterilen Immunität." Quelle: Arzneimittelbrief

Auch die aktuelle Veröffentlichung der WHO durch Prof. Joannides bestätigt eine geringe Sterblichkeit der unter 70-Jährigen von 0,05 %, dies entspricht der Letalität von Grippe.

Hinzu kommt, dass bei neuartigen Impfstoffen (aufgrund der kurzen Beobachtungszeit) die Langzeitnebenwirkungen nicht abzusehen sind. Hier ist insbesondere das eventuell erhöhte Risiko für Krebs- und Autoimmunerkrankungen zu nennen. Dieses Risiko betrifft naturgemäß die jüngere Bevölkerung, da etwaige Langzeitnebenwirkungen erst nach 5-10 Jahren sichtbar werden. Zur Wirksamkeit bei der Risikogruppe können die Zulassungsstudien keine validen Aussagen machen, da der Anteil der älteren Personen in der Gruppe hierfür zu klein ist. (Betrachtet man überdies die absolute statt der relativen Risikoreduktion, schmilzt die Schutzwirkung weiter zusammen.)

1. Fazit: Eine Impfung für nicht Risikopatienten erscheint vor diesem Hintergrund aktuell nicht sinnvoll!

Sollte aber nicht eine Impfung durchgeführt werden, um andere zu schützen? Es ist doch sehr selbstbezogen, zum Vorteil seiner eigenen Gesundheit von der Impfung Abstand zu nehmen, oder?

Dadurch, dass mantra-artig immer wieder behauptet wird, dass die Impfung die Verbreitung des Virus verhindern würde, wird dies als wissenschaftliche Tatsache angenommen. Dieser Sachverhalt wird „sterile Immunität“ genannt. Jedoch ist gerade dieser entscheidende Punkt bei den aktuell zugelassenen Impfstoffen nicht nachgewiesen. Das heißt, dass die Geimpften genauso das Virus weitergeben können wie Nicht-Geimpfte. Die Viruslast zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften unterscheidet sich nicht (s. z.B. den aktuellen Public Health Bericht aus England, S.35)! Aktuelle Daten aus Israel, England und den USA zeigen, dass es unter den COVID-Fällen genauso viele Geimpfte wie Nicht-Geimpfte gibt. Und auch der Anteil, der aufgrund der COVID-Erkrankung ins Krankenhaus aufgenommen werden muss (Stichwort Hospitalisierungsrate), gleicht sich.

Damit entfällt das wichtigste Argument für eine vermeintlich soziale Verantwortung zur Impfung. Auch wenn Geimpfte bevorzugt werden und damit suggeriert wird, dass sie für ihre Mitmenschen eine geringere Gefahr darstellen, können sie nach wie vor das Virus weitergeben. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Maßnahme, Getestete aus dem öffentlichen Leben auszuschließen (2G statt 3G), als besonders absurd: denn sie sind die einzige Gruppe, die nachweislich (k)eine Viruslast im Rachen vorweist.

Auch von der Idee einer Herdenimmunität durch die Impfung distanzieren sich immer mehr Wissenschaftler. Es ist sogar möglich, dass der gegenteilige Effekt eintritt: So ist es möglich, dass durch die Impfung Mutationen überhaupt erst vermehrt auftreten, die wiederum Grundlage für weitere weitreichende Einschränkungen sind. Es folgt daraus:

2. Fazit: Geimpfte wie Nicht-Geimpfte können das Virus weitergeben. Eine sterile Immunität ist für die aktuellen Impfungen nicht nachgewiesen!

Wir sehen also: Selbst eine Impfung, die aus dem Motiv der Nächstenliebe heraus geschieht, hat dadurch noch keine Schutzwirkung für den Nächsten.

Zu welchem Zweck wurden die Impfungen erforscht und hergestellt? Vor allem, um schwere COVID-Verläufe zu verhindern. Wenn die Impfung also wirkt, wie sie soll, ist der Geimpfte geschützt. Für den Geimpften ist es also ohne Belang, wie viele Nicht-Geimpfte es in der Bevölkerung gibt. Denn die Anzahl der Nicht-Geimpften hat damit keine Auswirkung auf die individuelle Schutzwirkung, die die Impfung in seinem eigenen Körper hervorruft! Daraus folgt:

3. Fazit: Der Nicht-Geimpfte stellt für den Geimpften keine Gefahr dar.

Den Gesunden zur Gefahrenquelle zu deklarieren, ist eines der perfidesten Vorgehensweisen unserer Politik. Dabei ist davon auszugehen, dass nur ein Kranker (also symptomatischer) Mensch genügend Viruslast in die Umgebung abgibt, um eine Infektion bei anderen auszulösen.

Es gäbe einen einfachen Weg, um zu erfahren, wie „nötig“ eine Impfung überhaupt ist: Indem man eine flächendeckende (oder repräsentative) Testung der Bevölkerung auf Antikörper und Gedächtniszellen durchführen würde. Sehr wahrscheinlich haben bereits viele Menschen eine Immunität, sodass dieser Befund eine flächendeckende Impfung überflüssig machen dürfte. Dass die Pharmafirmen daran kein Interesse haben – sondern ganz im Gegenteil auf eine 6-monatige Auffrischung der Impfung setzen, dürfte nicht verwundern. Stattdessen kaschieren sie wirkungslose Impfungen mit dem Begriff „Impfdurchbrüche“. Es gibt einige Stimmen im Land, die diese Missstände im Land glaubwürdig anprangern.

Wenn wir der Frage nach der Notwendigkeit einer Impfung ehrlich begegnen wollen, müssen wir wieder zu einer offen geführten wissenschaftlichen Debatte zurückkehren und nicht nur politischen Druck aufbauen, der die wissenschaftlichen Fakten leugnet.

____________________________________

Dr. med. Matthias Klaus

Vorstandsvorsitzender von CDK e.V.

Christen im Dienst an Kranken

Info@cdkev.de

Quellen, abgerufen am 18.08.2021:

https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2020&S=85

https://www.who.int/bulletin/volumes/99/1/20-265892.pdf

https://www.achgut.com/artikel/covid_impfung_kleines_lexikon_zu_haeufigen_leserfragen

https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/1009243/Technical_Briefing_20.pdf

https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/pdfs/mm7031e2-H.pdf

https://www.clinicalmicrobiologyandinfection.com/article/S1198-743X(21)00367-0/fulltext

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Alternative Körpertheraphien

Anmerkungen zu alternativen Körpertherapien

 

Von Sabine Hundertmark , Lingen / Ems

Seit vielen Jahren nehmen Al­ternative Heilmethoden wie Shiatsu, Tuina, Reiki, Fußreflexzonen­therapie und andere einen zunehmend breiten Raum bei Fortbildungsveran­staltungen der Physiotherapeuten ein. Auch ich hatte mich dafür interessiert, habe Kurse besucht und dabei viel Zeit und Geld investiert in der Hoffnung, Menschen dadurch helfen zu können. Als ich schließlich bereit war, die er­lernten Methoden kritisch zu hinterfra­gen und an Gottes Wort zu prüfen, wie es uns der Apostel  Paulus nahe legt[1] , erkannte ich meinen Irrweg.

„...und es gibt nichts Neues unter der Sonne“ [2]

Was geschieht eigentlich bei diesen als „ganzheitlich“ de­klarierten Methoden?

Ich zitiere: „ Bei körperlichem Kontakt kommt es immer zu einer Übertragung von Muskeltonus und neurovegetativen Spannungen, zur Übertragung von inneren und äußeren Elementen. Bei der therapeutischen Be­rührung handelt es sich nicht um ein vages, gefühlsmäßiges Einbeziehen des Gegenüber, sondern um ein klares Übergreifen des Bewusstseins, um ei­nen Transzensus...., da die meisten Men­schen unfähig sind, solche subtilen Ein­flüsse und Übertragungen zu re­gistrie­ren, bleiben sie unerkannt und unkon­trolliert. Kenner der modernen Grup­penmethoden, die auf unmittel­barer Körperberührung basieren, sind sich der Gefahr durchaus bewusst und empfehlen Psychotherapie zur Auf­schlüsselung der Erfahrung. Es können schwere Störun­gen des seelischen Gleichgewichts auf­treten.“[3] Bei einer an­deren Autorin[4] heißt es ganz unverblümt „Durch die Berührung entsteht ein elektromagneti­sches Kraftfeld durch die Begegnung zweier offener Kraftfelder, das eine fortwährende Homöostase an­strebt“ Während eines Lehrganges im Jahre 1992 erklärte Frau Marquard noch er­gänzend hierzu, dass diese Therapie eine Psychose bei Patienten auslösen kann. Können wir als Christen hier nur schweigend zuhören, wenn uns dies vorgesetzt wird? Als ich einen  Reiki-Lehrer, der im Rahmen einer Osteopo­rosefortbildung seine Methode vor­stellte, fragte, ob diese Methode auch psychische Störungen zur Folge haben könnte oder gar eine Psychose er­zeuge, bejahte er ohne zu zögern diese meine Fragen.  „Ja , und?“ meinte er knapp „dann macht man eben Psychotherapie“! ...

Eine Kollegin, die aktiv Shiatsu praktiziert und als Leiterin der Psychotherapeutischen Abteilung einer Kurklinik tätig ist, teilte mir auf An­frage mit, dass sie Patienten, die auf­grund dieser Therapie aus dem see­lischen Gleichgewicht geraten, gleich an den Klinikpsychologen weiterleitet!

Der Apostel Paulus macht uns in seinem Brief an Timotheus[5] deut­lich, dass es durch Berührung / Hand­auflegung zu einer Übertragung von Sünden kommen kann. Der Mensch wird „eins" mit der sündhaften Natur des Gegenüber. Diese Warnungen von Paulus sollen wir sehr ernst nehmen. In der einschlägigen Literatur finden wir Bestätigung, dass die Warnungen von Paulus nicht vergeblich sind, denn:

„... bei ... Körperarbeit wird mit der „kineästhetischen Trance“ gearbeitet. Was genau im Körper, im Gehirn und den Sinnesorganen während solcher Phasen passiert, bleibt zu klären... „kineästhetische Trance“ scheint auch der Kernpunkt der Heilungsrituale von Naturvölkern zu sein." [6]

Oder noch deut­licher:

„...im Trance gehen“ heißt Hinüber­gehen in die Sphäre der Götter, Geister und Dämonen“ [7].

Der oben er­wähnte Reiki-Lehrer erklärt seinen Teil­nehmern bei der Behandlung ganz offen: „Ich nehme mich jetzt ganz zurück und bitte die schöpferische Kraft durch  mich hindurch in den Körper des Patienten zu strömen“. Hier erkennen wir den Abfall, die Versuchung von unten!

Es kommt hinzu, dass Therapeuten ihre okkulten Praktiken oft ohne Wissen des Patienten praktizieren. Ich weiß von ei­ner Kollegin, die Anhängerin des tibeta­nischen Buddhismus ist, dass sie wäh­rend der Fußreflexzonentherapie „ohne Wissen des Patienten den ‚Medizin­buddha‘ visualisiert und ihn bittet durch sie hindurch im Patienten zu wirken...!“

Alle diese Techniken zielen auf  ei­nen veränderten Bewusstseins­zustand beim Patienten.  Es muss uns klar sein, dass diese Praktiken, die heute mit dem Etikett „Krankengym­nastik, Physiotherapie“ etc. durchge­führt werden, zum ureigentlichen Auf­gabenbereich von Schamanen und heidnischen Medizinmännern, also Menschen, die Kontakte zur Geisterwelt pflegen, gehören -  somit kurz gesagt zum Arbeitsfeld derer, die die Bibel als „Zauberer“ bezeichnet. Gott verbietet seinem Volk eindeutig den Kontakt mit Zauberern ! [8] , [9] , [10] , [11]

Im Gebot sagt uns Gott , dass wir keine anderen Götter neben ihm haben sollen. Paulus stell fest, dass die Heiden den Dämonen opfern[12] und er warnt uns eindeutig vor der Gemein­schaft mit ihnen[13]. Vom König Asa wird uns berichtet[14], wie er in seiner Krank­heit Hilfe nicht bei Gott, sondern bei Priesterärzten sucht. Diese Priester­ärzte gehörten zum Kultpersonal der heidnischen Tempel auf den Höhen außerhalb Jerusalems. Asa wünschte sich also durch die Macht der fremden Götter geheilt zu werden. Er vertraute nicht auf Gott, der doch versprochen hatte:  „Ich bin der Herr, dein Arzt“[15]. Auch für Christen gibt es die Ver­suchung, ihr Heil in alternativen Kör­pertherapien zu suchen. Sie versün­digen sich hier an Gott und laufen Ge­fahr, die Gemeinschaft mit Ihm zu ver­lieren ![16], [17]

Noch etwas fällt auf: die Berührun­gen, Streichungen, die Körperthera­peuten am Patienten durchführen, um z.B. eine angebliche Harmonie zwi­schen Mikro- und Makrokosmos herzu­stellen, einen Energieausgleich, der Gesundheit be­wirkt, sind in Anlage und Wirkung ver­gleichbar mit den Strei­chungen, den „passes“, die Franz Mesmer (1734-1815) bei seinen Pati­enten im Rahmen seiner „magnetischen Heilbehandlung“ durchführte. Charcot entwickelte daraus dann seine Hypno­sebehandlung (1879). Praktizierende Hypnotiseure erklären, dass es ihnen möglich sei, dem Pati­enten Befehle zu geben, die er dann im Alltag ausführt, und zwar auch dann, wenn sie seinem Willen widersprechen[18]. Dass schizo­phrene Persönlichkeits­spaltungen unter Hypnose möglich sind wird immer wie­der in der Literatur an­geführt.[19], [20]  Gottes Wille und Sein Heilsplan mit uns Menschen sind keine gespaltene Persönlichkeiten, sondern Menschen, die Ihm ungeteilt und von ganzem Herzen dienen und Ihn lieben.  Ich erinnere an Dr. med. William Kroger und den Psychologen William Fetzler, die beide[21] aufgrund langjähriger For­schungsarbeit vor einer Verwirrung warnen, die entsteht, wenn man Hyp­nose, Zen, Yoga und andere fernöst­liche Heilmethoden zu sehr voneinander trennt. Fazit: auch wenn die verschie­denen Methoden äußerlich unterschied­liche Rituale pflegen, haben sie doch alle den gleichen okkulten Hintergrund.

Ich habe Buße getan, meine Sünden vor dem Herrn bekannt und mich rigoros von allen alternativen Körpertherapien losgesagt. So erfahre ich Gottes Verge­bung und Frieden !

[1]    1. Thess. 5,21

[2]    Prediger 1,9

[3]    Gerda Alexander: „Eutonie“, Kössel Verlag, 1992

[4]    Hanne Marquard: „Lehrbuch der Reflexzonentherapie am Fuß“ , Hippokrates Verlag , 1992

[5]    1. Tim. 5,22

[6]    Manuela Brinkmann: „Rolfing und NLP“ . Jungfermann Verlag , 1991

[7]    Wolfgang Büscher: „Unterwegs in magische Welten“, Geo , 9/1999

[8]    5. Mose 18

[9]    Psalm 58,6

[10]   Micha 5,11

[11]   Off. 21, 8  und  22,15

[12]   1. Kor. 10,20

[13]   2. Kor. 6,14

[14]   2. Chron. 16 , 12

[15]   2. Mose 15 , 26

[16]   Jer. 2,13

[17]   Jes. 59, 12

[18]   Kurt Tepperwein: „Die hohe Schule der Hypnose“ , Ariston , 1999

[19]   Ulla Fröhling: „Vater unser in der Hölle“ , Kallmeyersche , 1996

[20]   John Upledger: „Auf den inneren Arzt hören“ , Heyne , 2000

[21]   Dave Hunt: „Die okkulte Invasion“ , CLV , 1999


Yoga - nur harmlose Gymnastik?

Wie kommt es eigentlich, dass so viele Menschen für diese fernöstliche Entspannungs­technik offen sind?

 

Das Interesse an Yoga-Kursen hat in den letzten Jahren in unserem Lande erheblich zugenommen. Kurkliniken und andere Rehabilitationseinrichtungen, Volkshochschulen, Kirchen und Krankenkassen bieten regelmäßig Yoga-Kurse an.

Im Programmheft einer großen Krankenkasse sind unter Entspannungs-Kursen aufgeführt:

  • Autogenes Training
  • Yoga
  • Tai Chi – Schattenboxen.

Es heißt dort: „Hektik im Beruf und Familie, Leistungsdruck und Prüfungsstress führen zu Nervosität, Gereiztheit, Unruhe und Schlaflosigkeit. Sie können jedoch etwas dafür tun, Abstand zu gewinnen und Stress zu vermeiden.“ In dem Prospekt heißt es dann weiter: „Yoga bedeutet im weiteren Sinne bewusst leben.“

„Im Yoga wurde über Jahrtausende ein System von Körperübungen (bzw. Haltungen = Asanas) entwickelt, das die Konstitution tief greifend beeinflusst. Folglich wächst bei regelmäßigem Üben von Yoga die gesundheitliche Stabilität; auch gestörte Organfunktionen harmonisieren sich allmählich. Darüber hinaus bewirken Yoga-Übungen unmittelbar körperliche Entspannung und seelische Ausgeglichenheit und führen zu innerer Ruhe“. Soweit dieser Prospekt.

Wie kommt es eigentlich, dass so viele Menschen für diese fernöstliche Entspannungs­technik offen sind? Warum suchen Menschen Heilung bei der Alternativ-Medizin, denn dazu gehört ja Yoga und andere meditative Praktiken wie autogenes Training und Transzendentale Meditation?
Wir wollen auch der Frage nachgehen, was die Ursache für den Alltagsstress vieler Menschen ist und ob es eine ursächliche Behandlung dafür gibt.

Als Arzt, der täglich eine Anzahl von Patienten mit körperlichen und seelischen Krankheiten begegnet und ihnen helfen möchte, darf ich auch der Frage nach­gehen, ob Yoga oder andere so genannte Entspannungstechniken für die Patienten eine Hilfe sein können oder eine Gefahr bedeuten. Äußerst dankbar bin ich, dass mir bei der Betreuung der Patienten der enorme naturwissenschaftliche Fortschritt zur Verfügung steht, den wir ja alle in den letzten Jahrzehnten erleben durften. So hat die Entwicklung der Antibiotika zu einem deutlichen Rückgang der gefähr­lichen Infektionskrankheiten geführt. Auch neuere sehr wirksame Medikamente bei Herz- und Kreislauferkrankungen haben die Lebenserwartung erheblich ver­bessert, wobei ein gläubiger Christ sich immer bewusst ist, dass seine Zeit in Gottes Händen steht. (Psalm 31,16)

Moderne diagnostische Verfahren wie Sonographie, Röntgen, Computertomographie usw. sind bei der Früherkennung von Krankheiten, insbesondere beim Krebs, eine große Hilfe.
In der Chirurgie denken wir auch an die Möglichkeit, verschiedene Organe wie Niere, Leber, Herz usw. zu transplantieren. Auch an verschiedenen Hirnabschnitten sind heute Operationen möglich. Insgesamt kann man sagen, dass die medizinische Hilfe bei körperlichen Krank­heiten in unserem Lande noch nie so gut war wie in der heutigen Zeit. Dennoch erleben wir in dieser Zeit eine starke Hinwendung zu den verschiedenen Methoden der Alternativ-Medizin wie Homöopathie, Akupunktur, Irisdiagnostik, Fußreflexzonenmassage, Anthroposophische Medizin, Bachblütentherapie, Makrobiotik, Autogenes Training, Yoga usw. Woran liegt das?

Ich denke, hierbei spielen Nachteile oder Enttäuschungen an der naturwissen­schaftlichen Medizin eine Rolle. Dazu möchte ich einige Punkte aufführen:

  • Auf den Begleitzetteln der Medikamente sind alle Nebenwirkungen aufgeführt. Viele Patienten sind dadurch sehr verängstigt. Die Alternativ-Medizin bietet dagegen Medikamente an, die angeblich "keine Nebenwirkungen" haben und auch natürliche Medikamente sein sollen.
  • Die moderne Medizin hat zu einer starken Spezialisierung geführt. Es wird oft nur das Organ z. B. Herz, Leber, Niere usw. gesehen und nicht mehr der ganze Mensch mit Körper und Seele. Der Patient kommt sich dann leicht als Objekt vor und fühlt sich lieblos be­handelt. Die Alternativ-Medizin dagegen spricht vom ganzen Menschen und verspricht eine Harmonie von Körper und Seele.

Yoga ist verwandt mit dem lateinischen Wort jugum (Joch). Die religiöse Wurzel des Yoga ist der Hinduismus in Indien. Der Hinduismus kennt keinen bestimmten Gründer, sonders eine lange historische Entwicklung, die in 3 Phasen eingeteilt werden kann:

  • Vedismus (ca. 1.700 - l.000 vor Chr.)
  • Brahmanismus (ca. l.000 - 400 vor Chr.) mit seinem Kastensystem und seiner Lehre der Reinkarnation
  • der Hinduismus.

Der Hinduismus ist eine Mischreligion und vereinigt in sich Brahmanismus (Brahma = unpersönliche Weltseele, universaler Geist, Urgrund allen Seins), verschiedene andere Philosophien, Mythologien, Elemente aus dem Buddhismus, Christentum und Islam und viel Okkultismus. Mahatma (große Seele) Gandhi meinte: „Im Hinduismus ist Raum für die Ver­ehrung aller Propheten der Welt.“ Alle seien Erscheinungen in menschlicher Gestalt (Avatara) des einen "Urgottes", der einen Weltseele Brahman: Konfuzius, Laotse, Buddha, Jesus, Mohammed usw.

Der Hinduismus stelle damit die vollkommenste Religion der Erde dar, weil er die universalste ist. Das Christentum sei somit lediglich eine "Teil-Religion" eine "Teil-Wahrheit" - Jesus Christus nur einer der Propheten. Der Hinduismus ist nur scheinbar eine Religion der Toleranz. In Wirklichkeit ist er eine Religion der Intoleranz gegen jenes Christentum, das Jesu Absolutheitsanspruch ernst nimmt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich (Johannes 14, 6).

Die Götter des Hinduismus

Das Brahman sei ein unpersönliches, höchstes Wesen bzw. eine unpersönliche Weltseele, der universale Geist. Es nimmt die Gestalt von 3 Göttern an:

  • das Brahman, der Urheber
  • Vishnu, der Erhalter der Welt. Er greift ein um zu retten, wenn die Welt unterzugehen droht, und zwar durch seine Verkörperungen wie Krishna und Rama.
  • Shiva, der Zerstörer, um einen Neuanfang zu schaffen. Er ist der Gott des Tanzes, der Ekstase und der Heilkräuter.
    Neben diesen 3 Hauptgöttern kennt der Hinduismus ca. 33 Millionen Götter.

Das hinduistische Welt- und Menschenbild

Da der Hinduismus die geistige Wurzel des Yoga ist, soll diese Religion im Lichte des Wortes Gottes betrachtet werden.

  • Der Hinduismus kennt einen religiösen Monismus, d. h. alles und alle seien auf ein Grundprinzip, auf eine unpersönliche göttliche Weltseele (das Brahman) zurückzuführen. Die Bibel jedoch offenbart: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (l. Mose l, l). Der Schöpfer ist göttliche Person.
  • Der Hinduismus kennt viele Götter (Polytheismus). Die Bibel jedoch offenbart: Es gibt nur einen Gott, Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist (Monotheismus) 5. Mose 4, 35, 39; l. Korinther 8, 6. Hinter Göttern bzw. Götzen stehen immer Dämonen.
  • Der Hinduismus meint, dass das Universum (Makrokosmos) die Natur und der Mensch (Mikrokosmos) eine Ausstrahlung der göttlichen Weltseele und somit ein Teil von ihr, ja selber göttlich seien (Pantheismus). Das Brahman sei alles in allem. Die Bibel offenbart, dass die Schöpfung (Universum, Natur) das Werk von Gottes Hand, jedoch nicht selber göttlich ist. Gott steht außerhalb seiner Schöpfung, wenn ER auch ihr Erhalter ist. Aber Gott und Seine Schöpfung sind nicht eins. Gleicherweise ist der Mensch nicht göttlich, sondern Geschöpf Gottes. Der Hinduismus meint, dass der Mensch ein eigenes göttliches Potential in seinem Inneren habe. Deshalb auch bei der Transzen­dentalen Meditation: Zurück zur göttlichen Quelle in dir selbst.
    Die Bibel jedoch sagt: "Alle meine Quellen sind in dir" (Psalm 87, 7 b), d. h. außerhalb von uns, von mir selbst, in Gott bzw. in Jesus Christus. Gott hat den Menschen in Abhängigkeit von IHM geschaffen.
  • Der Hinduismus behauptet, dass der Mensch als Teil der göttlichen Weltseele in seinem Kern gut sei.
    Die Bibel jedoch offenbart, dass der von Gott geschaffene Mensch zum Sünder geworden und völlig verdorben ist (Römer 3,23. u. 7.18) Der Mensch ist nicht ein Teil von Gott, sondern getrennt von Gott durch die Sünde (Epheser 4, 17 - 19).
  • Der Hinduismus meint, der Mensch sei unwissend und erkenne den göttlichen Kern in sich nicht und ebenso wenig seine Bestimmung sich mit dem Brahman zu vereinigen. Deshalb befinde er sich in einem ewigen Kreislauf der Reinkarnation (Wiederverkörperung)der Seele. Die Bibel jedoch offenbart, dass die Strafe Gottes über die sündige Menschheit der Tod ist - der physische und geistliche Tod und sogar der ewige Tod. So heißt es: Es ist den Menschen einmal gesetzt zu sterben und dann kommt das Gericht. (Hebräer 9, 27)
  • Der Hinduismus denkt, die Erlösung aus diesem ewigen Kreislauf der Reinkarnation ist Yoga. Er kennt 3 grundlegende, gleichberechtigte Wege der Selbster­lösung:
    • Jnane-Yoga - der Weg der inneren Erkenntnis, der über Yoga Meditation bzw. tiefe Versenkung in den Gegenstand der Meditation, Askese und Studium der "heiligen Schriften" geht.
    • Karma-Yoga - der Weg der Werke über Pflichterfüllung in Familie und Gesellschaft und über Riten und Zeremonien.
    • Bhakti-Yoga - der Weg der Frömmigkeit, Hingabe, Liebe über Verehrung eines selbsterwählten Gottes, über Askese, Rituale, Opfer, ständige Wiederholung einer Formel oder des Namens eines Hindu-Gottes (Mantra).

Alle Formen des Yoga haben das gleiche Ziel: Die völlige Herrschaft über das "ich" auf körperlichem, seelischem und geistigem Gebiet zu erlangen. In den verschiedenen Stufen der Versenkung nimmt man teil an der Einheit der Natur. Aus dem Gefühl der Einheit und der Ganzheit soll dann die eigene Ge­sundheit erwachsen: Bei den verschiedenen Stufen des Yoga wird schließlich die Erhebung des "ich" zum höchsten Weg - in Indien zum Brahman-, erreicht. Yoga ist somit eine Religion der Selbsterlösung. In der westlichen Welt erscheint Yoga harmlos als eine Folge von gymnastischen Übungen.
Yoga hat jedoch nichts mit einer neutralen Entspannungstechnik, mit Gymnastik oder Sport zu tun. Yoga ist die untrennbare religiöse Frucht der religiösen Wurzel des Hinduismus - auch der körperliche Yoga!

Bei Yoga geht es um unbewegliche Haltungen - bei Gymnastik um Bewegungen - es geht um Passivität des Körpers, der Gedanken und des Willens. Diese Passivität ist eine gefährliche offene Tür für eine Verführung und den Einfluss der Finsternis. Bei Yoga ist das langsame Tempo bis zur vollkommenen Ruhe wichtig (innere Stille, Leere, Passivität) um kosmische Energie aufzunehmen. Bei der Gymnastik geht es um ein schnelles, lebendiges Tempo, wobei natürliche Energie verbraucht wird.
Das Yoga-Atmen bedeutet nicht ein normales, unbewusstes physiologisches Atmen (Sauerstoff aufnehmen), sondern ein unnormales, bewusstes, geistiges Atmen kombiniert mit körperlicher Unbeweglichkeit. Beim Yoga-Atmen soll kosmische Energie in die Wirbelsäule bzw. in die so genannten Energiezentren strömen, beim normalen Atmen strömt Luft in die Lungen.
Wichtig beim Yoga-Atmen ist, eine immer längere Pause zu erreichen, um die "kosmische Energie" zu zwingen, sich über die "Energiezentren" zu verteilen.

Es gibt viele Formen des indischen und tibetanischen Yoga. Einige Kernsätze aus dem Werk Mishras erschließen uns die geistige Atmosphäre des Yoga:

  • das höhere Ich des Menschen ist transzendent und immanent, es ist ohne Anfang und ohne Ende, hat keine Geburt noch den Tod
  • Yoga bedeutet die Synthese des physischen und metaphysischen Universums
  • Himmel und Hölle seien nur Produkte des menschlichen Geistes
  • auch hinter der Magie, Mystik und hinter dem Okkultismus ist das Yoga-System gegenwärtig.

Schon diese 4 Sätze zeigen, dass Yoga und Bibel nicht im Entferntesten zusammen­zubringen sind. Die fernöstlichen Systeme und der christliche Glaube sind unver­einbare Gegensätze.
Im Folgenden möchte ich noch etwas zu den 4 Stufen des Yoga sagen, wobei in der westlichen Welt im Wesentlichen die 1. Stufe praktiziert wird.

  1. Stufe - sie hat das Ziel, dem Yoga-Schüler die Herrschaft über sein Bewusstsein und seinen Körper zu vermitteln. Der Verwirklichung dieses Ziels dienen geistige und körperliche Übungen. Zu den geistigen Übungen gehören Meditation, autogenes Training, Konzentration, Litanei mit der dauernden Wiederholung eines Geheimwortes (Mantra). Die körperliche Übung umfasst die so genannte Atemgymnastik, ver­schiedene Körperstellungen wie Lotussitz, Kobrastellung, Kopfstand usw.
    Die 1. Stufe hat also psychosomatischen Charakter, die Herstellung der Einheit von Körper und Geist.
    Diese von den Yogi viel gerühmte Entspannungstechnik und Entleerungs­übungen führen nur dazu, dass ein anderer Geist - andere Geister einströmen und der Yoga Schüler merkt es nicht. Hierzu ein Beispiel:
    Eine gläubige Lehrerin berichtete, dass ein Tierarzt und seine Tochter anlässlich einer Evangelisation ihr Leben Christus über­geben wollten. Sie waren aber blockiert. Erst, als sie sich von ihren Yoga-Übungen losgesagt und Buße darüber getan hatten, gelang ihnen der Durchbruch zu Christus.
  2. Stufe - Diese Stufe des Yoga umfasst die Beherrschung des Unbewussten. Der Meister der 2. Stufe kontrolliert und lenkt  z. B. das einge­weihte Nervensystem oder auch den Pulsschlag. Yoga befreit nicht, sondern knechtet. Yoga löst nicht, sondern bindet. Yoga erleuchtet nicht, sondern vernebelt. Yoga bereitet nicht den Boden für Christus, sondern macht die Menschen für die Erlösung durch Christus immun. Yoga öffnet nicht die Pforte für den Heiligen Geist, sondern die Türen für die spiritistischen Geister. Dies wird noch deutlicher, wenn wir die Stufen 3 und 4 kurz be­schreiben.
  3. Stufe - Diese 3. Stufe des Yoga betreibt die Beherrschung der Naturkräfte. Im Westen kommt dies äußerst selten vor. Im Osten dagegen sehr häufig. Es ist eine Spezialität der tibetanischen Yogi, Magie und Yoga zu kombinieren.
    Nach einer 3 jährigen Lehrzeit bei einem Lama, dem Meister dieser Kunst, muss der Lehrling in der Lage sein, in der Natur Wärmeenergien auszulösen und etwa durch Gedankenkonzentration Eis zu schmelzen.
  4. Stufe - Auf der 4. Stufe erringt der Yogi die Meisterschaft der schwarzen Künste. Dafür sind vor allem die tibetanischen Lamas bekannt. Hierbei handelt es sich um eine so genannte Technik der Gottesver­wirklichung. Die Gottesebenbildlichkeit wird durch Einsicht in höher entwickelndes Bewusstsein erreicht. Yoga-Nanda unterscheidet ein transzendentales Bewusstsein - ein astrales und kausales Bewusstsein - ein kosmisches Bewusstsein und zuletzt das Christus-Bewußtsein. Bei der Differenzierung der Bewusstseinsformen wird das Grund­konzept des Yoga deutlich. Der Mensch klettert die Leiter hoch bis er Gott erreicht hat. Eine eindeutige Selbsterlösung. Der Verführungsplan der Schlange im Paradies - sein wie Gott - ist damit erfüllt.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Yoga bei uns verhüllt im Gewand von Entspannungstechniken oder Gymnastik angeboten wird. Es behauptet eine Lösung für Spannungen, Unruhe, Unfrieden, Schlaflosigkeit, Süchte usw. zu sein. Es ist aber keine Hilfe, da es nur eine Symptombehandlung darstellt und nicht nach der Ursache fragt. Der Mensch wird in eine schwere okkulte Bindung und Knechtschaft geführt. Tiefe Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit sind die Folgen - eine Harmonie mit dem Kosmos ist etwas sehr Unpersönliches, Hoffnungsloses, ja der Mensch fühlt sich verloren. Depression und vermehrte Ich - Sucht können die Folge dieser geistigen Knechtschaft sein. Jeder Mensch hat viel mehr die tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit; ihn bewegt die Frage nach Sinn und Ziel des Lebens.

Wenn diese Frage nicht geklärt ist, entsteht Unruhe, Hektik, Nervosität. Deshalb kann uns hier niemals eine Religion der Selbsterlösung helfen, sondern nur Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde. Er hat uns das Leben geschenkt, einmalig, einzigartig, nach Körper, Seele und Geist.

Im Sündenfall hat sich der Mensch von Gott abgewandt, die Gemeinschaft verlassen. Sünde heißt ja Getrenntsein von Gott. In großer Liebe ist unser Schöpfer aber den Menschen nachgegangen. Schon im Garten Eden rief er: Adam, wo bist du? Jesus Christus, Gottes Sohn, kam als Retter in diese Welt, um verlorene Menschen zu suchen und zu retten. ER starb für meine und Ihre Schuld am Kreuz von Golgatha. ER ist wahrhaftig auferstanden und sagt: "Ich lebe und ihr sollt auch leben" Menschen, die wirklich Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit haben lädt er heute ein:

"Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.
Ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch und lernet von mir,
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen".

Matthäus 11,28-30

Kein kosmischer Mensch, keine Verlorenheit in dem riesigen Kosmos, sondern ein persönlicher Gott ruft uns zu:

"Weil du so wertgeachtet bist vor meinen Augen
habe ich dich wunderbar gemacht
und ich habe dich lieb".

Jesaja 43,4

Jesus Christus möchte nicht nur unsere Schuld vergeben, alle Not, Lasten hinweg­räumen, sondern ewiges Leben schenken in der Gemeinschaft mit IHM. Es kommt auf unsere persönliche Entscheidung an. Nehmen wir die Einladung an, tun wir Buße und nehmen Jesus als unseren Retter auf, dann sind wir auf dem schmalen Weg, der durch die enge Pforte zum ewigen Leben führt. Lehnen wir diese Einladung ab, so sind wir auf dem breiten Weg, der in die ewige Verdammnis führt, wie Jesus sagt.